Die Einführung der Fürstenporträts auf Salzburger Verkehrsmünzen:
Franz Anton Harrach begann in Salzburg mit der Prägung von Münzen, die sein Porträt zeigten. Damit endete die jahrhundertealte Tradition der alleinigen Darstellung des Stiftsheiligen Rupert.
Die nördlichen Nachbarn: Bistum Passau und Olmütz:
Beide Bistümer beginnen mit den Porträtmünzen schon Jahre vor dem Erzbischof von Salzburg.
Das Römisch Deutsche Reich:
Bayern und Sachsen:
In Bayern prägte man ab 16 Taler mit dem Kopf des Kurfürsten, andere Staaten wie z.B. Sachsen begannen schon im frühen 16. Jahrhundert.
Das absolutistische Propagandabild des Herrscherkopfes wurde in Salzburg also relativ spät eingeführt.
SALZBURG:
Porträtvierteltaler
Franz Anton Harrach prägt 1710 die ersten Vierteltaler mit seinem Porträt.
Porträthalbtaler (Gulden):
Porträttaler:
1710 liess Harrach den ersten Taler mit seinem Porträt vom Stempelschneider Phillip Heinrich Miller anfertigen. Ab diesem Zeitpunkt bis zum Ende der Salzburger Münzstätte liess jeder Prägeherr sein Porträt auf den Talern anbringen.


















