Erste Typen 1500 bis 1622 :
Im Jahr 1500 begann Erzbischof Leonhard von Keutschach mit der neuzeitlichen Münzprägung in Salzburg. Zuvor gab es hier nur undatierte mittelalterliche Pfennige (und sehr seltene Goldgulden). Bis zum Jahr 1623 änderte sich an den ausgeprägten Müztypen in Bild und Gewicht (kaum) etwas.
Der Pfennig (1/4 Kreuzer):
Zwei Heller ergaben einen Pfennig. Pfennige wurden 1500 bis 1622 geprägt. Anfänglich (unter Leonhard Keutschachund Matheus Lang) wurden sehr grosse Mengen Pfennige und Zweier geprägt, da die grösseren Münzen noch nicht in Mengen im Umlauf waren. Bis zum Jahr 1500 wurde in Salzburg 600 Jahre lang NUR IN PFENNIGEN GEZAHLT !
Der Zwölfer (12 Kreuzer)
Der Zwölfer wurde nur 1536 unter Matheus Lang geprägt, dann erst wieder in der Kipperzeit im Jahr 1622.
Die Prägung der ersten Groschen, Sechser und Zwölfer 1536 resultiert aus dem Anschluss Salzburgs an die Münzübereinkunft Bayerns, Österreichs und einiger Städte des süddeutschen Kreises im Jahr 1535.
Der Vierteltaler (18 Kreuzer):
Die ersten Vierteltaler (Guldiner) wurden unter Leonhard Keutschach und Mateus Lang geprägt, waren aber vorwiegend Schau- und Geschenkstücke. Die Prägung für den Geldumlauf begann im Todesjahr Herzog Ernsts 1540 und wurde dann 1561 erst von Johann Jakob als alljährliche Prägung begonnen.
Der Halbtaler (Gulden) :
Die ersten Halbtaler (zuerst Halbguldiner genannt) wurden 1535 unter Matheus Lang von Wellenburg geprägt. Die Porträthalbguldiner von 1522 sind mehr als Repräsentationsmünzen denn als Umlaufmünzen zu betrachten. Die Münzeinheit Halbtaler (oder Gulden) wurde bis zum Ende des Erzstiftes 1802 geprägt.
Der Taler (72 Kreuzer)
Dukaten:
Der im 14. Jahrhundert in Venedig erstmals geprägte Dukaten wurde in der Neuzeit zur wichtigsten Goldmünze des süddeutsch/österreichischen Raumes. So auch im Erzbistum Salzburg.





























